Abgefahren von JOR
Sechs Wochen Sommerferien lagen vor mir, endlich! Aber eigentlich, was sollte ich denn machen? Alle meine Freunde waren ja im Urlaub. Plötzlich entdeckte ich auf dem Wohnzimmertisch ein Prospekt über einen neuen Vergnügungspark in München. Das war es! Da musste ich hin! Das Problem waren nur meine Eltern, sie waren grundsätzlich gegen lange Ausflüge in Freizeitparks und dieser war auch noch in München, 800 km von uns entfernt. Doch irgendwie musste es doch möglich sein, meine Eltern davon zu überzeugen, dass dies für mich sehr lehrreich und nützlich sei. Nach zwei Wochen ununterbrochenem Betteln war es endlich so weit, wir saßen im Auto Richtung München. Fünf Raststätten, acht Toilettengänge und zwölf belegte Brötchen hatte ich hinter mir, als wir nach neun Stunden Fahrt in München ankamen. Nach dem Finden eines Hotels mussten wir nur noch 2 km laufen, um am Eingang des Parks anzukommen. Doch als ich die Schlangen vor den Kassenhäuschen sah, wollte ich am liebsten gleich wieder nach Hause. Meine Eltern stellten sich einfach in irgendeine der Warteschlangen, denn hier wäre es sinnlos gewesen, sich die kürzeste herauszusuchen. Als wir einige Zeit in der Schlange gestanden hatten, nahm ich immer mehr laute Kreischgeräusche wahr. Langsam wurde mir etwas mulmig.
Gegen drei Uhr nachmittags waren wir dann endlich drin, im größten Freizeitpark Deutschlands. Hier gab es so viele Attraktionen, da wusste ich gar nicht, wo ich anfangen sollte. Ich entschied mich für den Juweldroptower, denn der war ganz in der Nähe. Aber da war eine Wahnsinnswarteschlange und der Tower war auch noch ab 16. Ich musste es also irgendwie schaffen, meinen Vater zu überreden, nicht mit meiner Mutter in die Märchengondelfahrt, sondern mit mir in den Freifallturm zu gehen. Doch mein Vater weigerte sich strikt und meine Mutter brauchte ich gar nicht erst zu fragen, denn die durfte aufgrund ihrer Panikattacken bei so etwas sowieso nicht mitmachen. Deshalb suchte ich mir einen Menschen aus der Schlange, der so aussah, als würde er sich als mein Vater ausgeben, und stellte mich neben ihn. Nach einiger Zeit bemerkte ich einige Meter vor uns in der Schlange eine alte Frau mit einem kleinen Jungen. Die Frau sah aus wie seine Oma doch irgendwie war sie gekleidet wie eine Rockerin, mit langen rosa Haaren und ein paar Piercings im Gesicht. Ich war verwundert, wie aufgedreht sich diese Oma verhielt, da ich von zuhause nur Omas kenne, die den ganzen Tag im Sessel sitzen und über ihre Probleme und Schmerzen klagen. Wie können einer alten Oma nur 200 m freier Fall Spaß machen? Mir schlotterten hier die Knie und die stand ganz gelassen in der Schlange und quatschte mit ihrem Enkel über ihre Harley Davidson Tour durch Ägypten Etwa 45 Minuten später saß ich dann neben meinem angeblichen Vater und der krassen Oma im Waggon des Juweldroptowers. Er ging ganz langsam nach oben und mir wurde richtig schaurig und ängstlich. Dann bemerkte ich wie die alte Dame ihrem Enkel erzählte wie harmlos dieser Turm doch sei. In 200 Metern Höhe stoppte der Waggon. Jetzt wollte ich endgültig wieder nach Hause, doch es gab kein zurück mehr. Der Waggon löste sich und ich stürzte 200 Meter in die Tiefe. Das einzige was ich noch hörte war das Kreischen der Oma und der anderen Menschen um mich herum. Als der Waggon unten abbremste, erwarteten meine Eltern mich schon. Offenbar war ihre Gondelfahrt schon vorbei. Ich fiel ihnen schwankend und benommen in die Arme und zeigte ihnen die abgedrehte Frau, die sich mittlerweile schon wieder in die Schlange gestanden hatte.
Den Rest des Tages beschäftigte ich mich nur noch mit der Frage, wie kann eine alte Oma nur so abgefahren sein?
Gegen drei Uhr nachmittags waren wir dann endlich drin, im größten Freizeitpark Deutschlands. Hier gab es so viele Attraktionen, da wusste ich gar nicht, wo ich anfangen sollte. Ich entschied mich für den Juweldroptower, denn der war ganz in der Nähe. Aber da war eine Wahnsinnswarteschlange und der Tower war auch noch ab 16. Ich musste es also irgendwie schaffen, meinen Vater zu überreden, nicht mit meiner Mutter in die Märchengondelfahrt, sondern mit mir in den Freifallturm zu gehen. Doch mein Vater weigerte sich strikt und meine Mutter brauchte ich gar nicht erst zu fragen, denn die durfte aufgrund ihrer Panikattacken bei so etwas sowieso nicht mitmachen. Deshalb suchte ich mir einen Menschen aus der Schlange, der so aussah, als würde er sich als mein Vater ausgeben, und stellte mich neben ihn. Nach einiger Zeit bemerkte ich einige Meter vor uns in der Schlange eine alte Frau mit einem kleinen Jungen. Die Frau sah aus wie seine Oma doch irgendwie war sie gekleidet wie eine Rockerin, mit langen rosa Haaren und ein paar Piercings im Gesicht. Ich war verwundert, wie aufgedreht sich diese Oma verhielt, da ich von zuhause nur Omas kenne, die den ganzen Tag im Sessel sitzen und über ihre Probleme und Schmerzen klagen. Wie können einer alten Oma nur 200 m freier Fall Spaß machen? Mir schlotterten hier die Knie und die stand ganz gelassen in der Schlange und quatschte mit ihrem Enkel über ihre Harley Davidson Tour durch Ägypten Etwa 45 Minuten später saß ich dann neben meinem angeblichen Vater und der krassen Oma im Waggon des Juweldroptowers. Er ging ganz langsam nach oben und mir wurde richtig schaurig und ängstlich. Dann bemerkte ich wie die alte Dame ihrem Enkel erzählte wie harmlos dieser Turm doch sei. In 200 Metern Höhe stoppte der Waggon. Jetzt wollte ich endgültig wieder nach Hause, doch es gab kein zurück mehr. Der Waggon löste sich und ich stürzte 200 Meter in die Tiefe. Das einzige was ich noch hörte war das Kreischen der Oma und der anderen Menschen um mich herum. Als der Waggon unten abbremste, erwarteten meine Eltern mich schon. Offenbar war ihre Gondelfahrt schon vorbei. Ich fiel ihnen schwankend und benommen in die Arme und zeigte ihnen die abgedrehte Frau, die sich mittlerweile schon wieder in die Schlange gestanden hatte.
Den Rest des Tages beschäftigte ich mich nur noch mit der Frage, wie kann eine alte Oma nur so abgefahren sein?

16 Comments:
Die Geschichte ist schön lang und die Sache mit der Oma ist lustig! Ich finde es gut,dass du nicht nur die Sache mit dem Freizeitpark gemacht hast sondern auch die Sache mit der Oma halt! =) 1+* x)
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Naomi, at 1:52 AM
danke
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JOR, at 1:55 AM
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Jonas, at 1:57 AM
ja die oma soll ja auch krank drauf sein denn die is ja abgefahren
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JOR, at 1:59 AM
Ich finde die Geschichte richtig cool. das mit der oma schockt voll. alles ist gut beschrieben, aber 12 halbe brötchen finde ich etwas übertrieben wer isst denn so viel auf einer autofahrt? xD
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marmalade1, at 1:59 AM
ja ich ( soll nur n bissal witzig sein)
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JOR, at 2:00 AM
Hi,
Ich fand die Geschichte echt ABGEFAHREN!!!! Mich würde nur interesieren,ob du sonne alte Oma echt mal getroffen hast!? Die Geschichte ist schön lang und gut geschrieben. RESPEKT(und fast ohne Rechschreibfehler=))
:-) Note:1+^^
bis dann
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Jule, at 2:07 AM
naja getroffen hab ich sie noch net aber ich bin fest entschlossen, dass es irgendwo da draußen so eine oma giebt
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JOR, at 2:11 AM
lang und gute geschichte Hut ab!
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Jana, at 2:18 AM
Ich find die Geschichte cool, ist lang und dazu auch witzig geschrieben!
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Lisa, at 4:07 AM
das ist echt eine richtig gute geschichte und auch sehr lang.Ich finds sehr gut.
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Anika, at 5:29 AM
och man die ham ja schon alle alles gesagt und mir lässt keiner was übrig...=( also ich find die story auch echt cool, abgefahren und so weiter...
gut gemacht!!!=)
lol
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Jasmin, at 9:38 AM
der text is ganz gut
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badboy, at 1:12 AM
MOIN JONAS!
ICH FINDE DIE GESCHICHTE AUCH VOLL COOL, SONST KANN ICH MEINEN KLASSENKAMERADEN NUR ZUSTIMMEN!!!
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Leander, at 4:47 AM
ich finde die geschichte auch voll cool schön lang und so super arbeit
lol
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Alice, at 6:11 AM
lang, gut, ein plus m it sternchen!
Du bis ein erfreuzliches wesen^^
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dondraw, at 2:05 AM
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