Abgefahren
Veränderungen treten ein
Ring, Ring mein Wecker klingelte. Ich stellte ihn aus, und quälte mich danach aus dem Bett, nach aufstehen war mir so gar nicht zu mute aber ich musste. Also Stieg ich doch aus meinem Bett obwohl ich eigentlich Langschläfer bin. Wenn ich Frühaufsteher wäre würde ich damit keine Probleme haben, dass bin ich aber nun mal nicht und so muss ich mich jeden Morgen aus dem Bett quälen. Als ich das geschafft hatte zog ich mich an. Heute eine Blaue Jeans und ein rotes Top da es ein warmer Sommertag werden sollte, laut Wetterbericht. Danach ging ich ins Bad und wusch mir mein Gesicht und kämmte meine Haare. Jetzt musste ich eigentlich nur noch frühstücken. Da hörte ich meine Mutter auch schon aus der Küche rufen: „Maria kommst du bitte jetzt zum Essen.“ „Ja, ich komme!“ Ich ging in die Küche und setzte mich auf meinen Platz der ganz am Ende des Tisches ist. Von dort aus konnte ich raus kucken und sah die ersten warmen Sonnenstrahlen der Wetterbericht hatte also die Wahrheit gesprochen. Auf dem Tisch stand wie jeden Morgen eine Schüssel Müsli. Während ich aß machte meine Mutter mir das Pausenbrot, dabei ging sie so geschickt mit dem Messer um das es wie eine Art Kunststück aussah und die Apfel im Nu geschnitten waren. Als ich einmal das versucht hatte die Äpfel so zuschneiden habe ich mir in den Finger geschnitten, da überlasse ich das doch lieber meiner Mutter und ich glaube sie hat auch kein Problem damit.
Meine Schultasche hatte ich schon am Tag davor gepackt, so dass ich eigentlich zur Schule geht konnte.
So ging ich fünfzehn Minuten früher los, als sonst. Ich wohnte damals schon mitten in Kiel über einer kleinen Boutique, die meiner Mutter gehörte. Mein Schulweg begann mit einem Fußmarsch zum Bahnhof, wobei ich auch an diesem Morgen, wie immer erst am Uhrmacher, dann an dem großen Bürogebäude und an vielen weitern kleinen Geschäften vorbei ging. Da ich in Raisdorf in die 9. Klasse der Realschule ging, musste ich jeden Morgen mit dem Zug fahren. Ich weiß nicht einmal, warum ich damals nicht die Schule gewechselt habe, als meine Mutter und ich hier nach Kiel gezogen sind.
Als ich damals am Bahnhof ankam, hatte ich keine Lust 15 Minuten am Gleis stehend zu warten, also tat ich das, was auf einem Bahnhof am liebsten tue und zwar die anderen Menschen zu beobachten. Ich schaute auf die Uhr. Es war jetzt 6: 40 Uhr. Ich hielt Ausschau nach einem geeigneten Platz zum beobachten und ich fand ihn auf der Galerie.
Von dort aus konnte ich das Geschehen unter mir gut beobachten. Mein Blick fiel auf einen Mann, der es sich ganz gemütlich auf einer Bank gemacht hatte. Dieser Mann hatte wahrscheinlich noch viel Zeit bis sein Zug kam. Seine Mimik drückte Langeweile aus.
Dann fiel mein Blick auf eine junge Frau, die mit ihrem kurzen Kleid und den hohen Pfennigabsetzen durch die Halle stöckelte. Man hörte das Klackern ihrer Absätze in der ganzen Halle. Hinter sich zog sie einen Trolli, wo drauf eine zierliche Handtasche lag. Durch ihre Körperhaltung war ihr ins Gesicht geschrieben: „Ich bin hier die Schönste und ihr seid alle Abschaum. Bloß weg hier!“
Danach beobachtete ich eine ganze Zeit lang einen Mann, der ein Obdachloser zu sein schien und unter einer Bank traurig und zusammengekauert lag. Vor ihm lag ein Hut, wo einige Münzen drinnen lagen. Ab und zu mal warf wieder jemand etwas rein. An diesem Obdachlosen eilte ein Mann vorbei, der es anscheinend sehr eilig hatte irgendwo hin zu kommen. Verpasste er womöglich seinen Zug?
Zug? Wie spät ist es eigentlich?
Ich schaute auf meine Armbanduhr. Es war schon 6:55 Uhr. Ich musste mich beeilen um den Zug noch zu erwischen.
Da ertönte die Lautsprecheransage: „ Letzter Aufruf für den Zug an Gleis 3 nach Raisdorf.“ Ich konnte schon das Gleis sehen und dachte mir: „Warte noch ein wenig, bitte!“ Doch als ich fast da war, war der Zug schon abgefahren.
Was sollte ich nun machen? Den nächsten Zug in einer dreiviertel Stunde nehmen und 2. Stunden zu spät in die Schule kommen oder lieber wieder nach Hause gehen? dachte ich mir.
Ich Entschied mich dafür nach hause zugehen und meiner Mutter vorzumachen das es mir nicht gut ging. Meine Mutter würde mir das schon abnehmen. Und ich hatte recht meine Mutter nahm mir das ab und sagte nur: „Geh jetzt ins Bett ich bring dir gleich einen Tee.“ Mir war es auch ganz recht dass ich nicht zur Schule müsste, nicht nur wegen dem Unterricht. Vor dem Umzug bin ich gerne zur Schule gegangen weil ich mit meinen Freunden in den Pausen abhängen konnte. Doch seit dem Umzug wendeten sich meine Freunde immer weiter von mir ab. Und das nur weil ich nicht immer zu unseren Treffen kommen konnte, ich wohnte eine Fach zu weit weg. Als meine Mutter dann mit dem Tee kam und ich ihn ablehnte, merkte sie dass ich gar nicht krank war. Sie überredete mich ihr alles zu erzählen. Ich erzählte ihr das ich nicht mehr gerne zur Schule ging wegen meinen Freunden. Sie antwortete nur dass ich nur noch auf dieser Schule sei, da meine Mutter dachte dass ich dort bleiben wollte wegen meinen Freunden.
Heute gehe ich in die zehnte Klasse auf die Realschule in Kiel, wo ich neue Freunde gefunden habe. Die Schule habe ich ziemlich ballt nach diesem Ereignis gewechselt. Jetzt bringt mir Schule wieder richtig Spaß und ich bereite mich gerade auf meinen Abschluss vor. Nach diesem Ereignis ist mir klar geworden das ich mit meiner Mutter über alles reden kann, und das mir das auch richtig hälfen kann. Mit meinen alten Freunden habe ich gar keinen Kontakt mehr, aber das ist auch besser so, denn meine jetzigen Freunde halten immer zu mir, egal wo ich bin und wie es mir geht. Meine Freunde geben mir halt und die will ich nicht mehr eintauschen, gegen nichts auf der Welt.Wäre dieser Zug nie abgefahren ohne mich, hätte ich jetzt nicht so gute Freunde.

9 Comments:
schöne geschichte mit tollem Happy End x]
erstes Kommentas juhuuuu =)
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Naomi, at 9:14 AM
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Jonas, at 9:22 AM
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lisann, at 12:04 PM
Da ich keine Verbesserungsvorschläge habe, finde ich, dass du eine schöne Geschichte geschrieben hast.
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lisann, at 12:08 PM
Gefällt mir.
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Lisa, at 4:10 AM
Die Geschichte ist richtig toll und super lang.Du hast alles eigentlich ganz gut beschrieben.Mir gefällt die Geschichte richtig gut.
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Anika, at 5:35 AM
ja find ich auch schöne geschichte, gefällt mir auch gnaz gut!:-)
@jonas: wenn du dich in franz. so gut auskennst wieso hast du net franz. genommen?
hehe
also schöne geschichte, nochma...
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Jasmin, at 9:53 AM
ja, eine schöne Geschichte.. so einige Rechtschreibfehler aber sonst....
ich finde, du hättest das mit dem Aufstehen, aus-dem-Bett-quälen, Langschläfern und Frühaufstehern nicht so ausführlich machen sollen, da wird einem beim Lesen ein bisschen langwielig. Außerdem finde ich gut, dass du an dem verpassten Zug auch noch etwas positives "eingefügt" hast.
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Leander, at 6:28 AM
Danke Leute für die Komentare
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Jana, at 11:38 PM
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